Gespräch statt AnnahmeKinder sehen andere Probleme als Erwachsene
Je nach Alter können Kinder bei einer einfachen Begehung zeigen, wo sie warten, anstoßen oder etwas selbst holen möchten. Das ist keine Sicherheitsfreigabe, aber eine wertvolle Beobachtung. Erwachsene übersehen niedrige Griffe, hervorstehende Kanten oder interessante Kabel, weil ihre Blick- und Greifhöhe eine andere ist.
Gehen Sie gemeinsam durch die geplanten Regeln: Welche Schublade darf geöffnet werden? Wo steht ein Becher? Wo wartet man, wenn jemand am Ofen arbeitet? Klare, wenige Regeln funktionieren besser, wenn die Raumordnung sie unterstützt. Eine erlaubte Zone darf nicht direkt neben einem ähnlich aussehenden, ungesicherten Risikofach liegen.
Planen Sie außerdem Besuch und Ausnahmen mit. Andere Kinder kennen die Abläufe nicht, und unter Zeitdruck werden Dinge anders abgestellt. Eine sichere Grundordnung sollte daher nicht allein von perfektem Verhalten abhängen. Sie verbindet Beaufsichtigung, geeignete technische Maßnahmen und einen Grundriss, der riskante Kreuzungen reduziert.